Die Welt steht auf kan Fall mehr lang...oder „Der Lechner
Edi wünscht sich den Weltuntergang“ nach Jura Soyfer mit
Lachen und Musik in den Weltuntergang
Weltwirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und der
Weltuntergang 2012 nach dem MayaKalender sind die
„Initiatoren dieser Komödie“. Jura Soyfer hat das alles
schon in den 30er Jahren vorausgesagt.
Eine Minute vor Zwölf. Die Erde ist
aus dem Gleichgewicht geraten, und nun soll ein Komet
(Daniela Wolf-Vlcek), der von der Oberin „Sonne“ (Irene
Budischowsky) losgeschickt wird, die Erde von ihrer
Krankheit, den Menschen, befreien. Wie die Menschheit auf
diese Warnung reagiert, ist entlarvend "menschlich": am
Rande der Katastrophe stehend, ist die Menschheit so
verblendet, dass sie sich weiterhin dem besinnungslosen
Taumel und Konsumwahn überlässt bzw. das Verhängnis als
umsatzfördernde Sensation begrüßt. Zu jener Zeit begibt
sich ein Arbeitsloser (Richard Maynau) mit Hilfe einer
Zeitmaschine (Flo Staffelmayer) auf eine Reise in die
Vergangenheit, um die Schuldigen an seinem Elend zu finden
und zur Verantwortung zu ziehen. Schließlich entlarvt er die
„Erfindung des Menschen“ als Schuldigen. Wird die Erde
untergehen oder wird die Schöpfung die Schaffung des
Menschen verhindern? Lassen Sie sich überraschen!
„Der Weltuntergang“ und „Der Lechner
Edi schaut ins Paradies“ von Jura Soyfer wurden von Daniela
Wolf-Vlcek zu einer einmaligen Geschichte verarbeitet. Jura
Soyfer war einer der erfolgreichsten Autoren der Wiener
Kleinkunstbühne seiner Zeit und ist wegen seines politisches
Engagement, dass er in seinen kritischen (Kabarett-)Stücken
verarbeitet hat, im KZ Buchenwald 1939 ermordet worden.
Lassen Sie seine großen Werke, die ihm schlussendlich das
Leben gekostet haben, am 24.April 2010 gemeinsam mit uns im
BÜHNENWIRTSHAUS JUSTER in Gutenbrunn wieder auferstehen.
Genießen Sie einen unterhaltsamen
Abend, der sich auf eine urwitzige und komische Weise mit
den ernsthaften Problemen unserer Zeit beschäftigt. Gehen
sie mit uns auf eine Reise durch die Zeit und das Universum.
Lachen und Weinen Sie mit uns über die Schrulligkeit, die
Naivität, den Wirtschaftswahnsinn, aber auch über die
Liebenswürdigkeit der „Menscherln“.
Begleitet wird die szenische Lesung
von der 16-jährigen Jungsängerin Hannah Beinder, die unser
Programm auf planetarisch-harmonische Weise abrundet.



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